13.-16.01.18 – kalaw-yangon

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26. tag – 13.01.18 – kalaw

    
    

fröhlich spritzt sich der junge elefant mit seinem rüssel immer wieder wasser auf seinen rücken, eine dusche, in die er astrid und mich miteinbezieht, während wir ihm im erfrischenden gebirgsbach mit einem hanfballen den rücken abschrubben – der absolute höhepunkt eines begeisternden tages, den wir im ‚green hill village elephant camp‚ in engem kontakt mit acht pensionierten arbeitselefanten verbringen.

  
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aber der reihe nach:
am morgen, nach einem echt europäischen frühstück mit von marc, dem belgier, selbst gebackenem brot, fährt uns der bestellte fahrer durch dichtbewaldete berge hinab zum rund 1.000 meter tiefer gelegenen ‚green hill village elephant camp‘. vor sechs jahren gegründet dient es dazu, im holzabbau ausgebrannten, nicht mehr leistungsfähigen elefanten einen würdigen, möglichst artgerechten lebensabend zu ermöglichen. das sich selbst tragende familienunternehmen finanziert sich ausschließlich aus den einnahmen von besuchern und hat neben der tierpflegerischen auch eine wesentliche ökonomische wie soziale bedeutung für seine unmittelbare umgebung. 60 angestellte und 40 familien leben vom und teilweise sogar im camp, eine schule für die kinder der angestellten und anliegenden dorfbewohner wurde eingerichtet und wird weiter gefördert.
wir erhalten zu beginn interessante informationen über die elefanten-population in südostasien und myanmar im besonderen, wo geschätzt nur noch rund 6.000 elefanten, davon lediglich 2.000 in freier wildbahn leben. auch die genetischen und biologischen unterschiede zwischen asiatischen und den doppelt so großen und schweren afrikanischen elefanten werden erläutert. und dann geht es zum ersten erlebnis: dem füttern der elefanten mit bananenstauden und kürbis. schnell ist die erste scheu überwunden und einer vertrautheit im umgang und mit der nähe zu diesen wunderbaren tieren gewichen. nach einem leckeren birmanischen lunch folgt der höhepunkt, das baden mit den elefanten im gebirgsbach. die bilder sprechen für sich!

    


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tief bewegt vom erlebten fahren wir zurück nach kalaw und reflektieren den tag über einem – hört, hört! – erstklassigen italienischen essen bei mario in seinem ‚red house restaurant‘, bevor wir mit dem bequemen ‚jj-express‘ nachtbus nach yangon, dem ausgangspunkt unserer myanmar-rundreise vor vier wochen, zurückfahren.

again and again the young elephant joyfully sprays fresh water with his trunk over his shoulders including both astrid and me in his shower bath in the refreshing creek pond while we are rubbing his back with a hemp bale – the absolute highlight of an exciting day which we shared with eight retired timber elephants. but step by step:
in the morning, shortly after a real european breakfast with bread baked by marc, the belgian, himself, the scheduled driver takes us through densely forested mountains down to the magway ‚green hill village elephant camp‚, located 3,300 ft lower. founded six years ago its mission is to give retired, burnt-out timber logging elephants an evening of live with dignity and as appropriate to the species as possible. the self-funding family-run operation is financed solely by the income from visitors and has next to the zookeeping also an economic and social function in its direct environment: 60 employees and 40 families live from and some even in the camp, a primary school for the children of employees and of families living close-by was built and is being sponsored.
for the start we receive comprehensive information about the elephant population in southeast asia and myanmar in particular where as of today an estimated 6,000 elephants live, out of which only 2,000 in the wild. also genetic and biological differences between the asian and the twice as big and heavy african elephants are explained. and the the first adventure starts, the feeding of the elephants with banana trunks and pumpkins. quickly the instant shyness is gone and gives place to familiarity with the contact and proximity to these wonderful animals. after a tasteful burmese lunch a real blowoff follows, bathing together with the elephants in a creek pond. the pictures speak for themselves!
deeply touched by this experience we return to kalaw and reflect the day over – listen! – a first-class italian dinner at mario’s ‚red house restaurant‘, prior to our return with the comfortable night-bus of  ‚jj-express‘ to yangon, starting point of our myanmar roundtrip four weeks ago.