1. vorbericht

hallo,
ein kurzer zwischenstand zu den vorbereitungen für meine nordkap-tour:
ich habe mich in den letzten wochen (noch) nicht kontinuierlich, aber doch schwerpunktmäßig mit einigen themen befasst. neben den generellen überlegungen zu ausrüstung und ablauf insbesondere mit folgendem:
1. fahrrad
keines meiner rennräder ist natürlich für eine solche extremtour mit gepäck geeignet. es muss also ein trekking-rad her. nach intensiver studie des marktes kam schließlich nur eine einzige marke infrage – idworx von gerrit gaastra (siehe ‚www.idworx-bikes.de‘). nun bin ich mir noch nicht sicher, ob es der ‚easy rohler‘ oder gar der ‚off rohler‘ werden soll. für ersteren (28″) sprechen die bequemere geometrie, das komfortablere laufverhalten und der preis, für den off rohler (26″ und mountainbike-geometrie) natürlich die größere robustheit. beide modelle sind mit der sagenumwobenen rohloff speedhub 14-gang nabenschaltung und der migura hydraulik-felgenbremse ausgestattet. und beide zeichnen sich neben traumhaft guter verarbeitung durch ein bis ins kleinste detail sichtbar angewandtes grundkonzept aus, das stehvermögen und zuverlässigkeit selbst unter schwerster beanspruchung sicherstellt.
2. route norwegen
nach intensivem karten- und routenplaner-studium habe ich den ersten wichtigen teil meiner strecke, die fahrt durch norwegen, festgelegt. ich werde bewusst nicht den kürzesten weg wählen, sondern nach der fahrt durch deutschland und dänemark, die schwedische westküste entlang nach oslo, von dort direkt nach bergen und dann so weit wie möglich an der küste entlang fahren. dabei ist auch ein übersetzen von bodø zu den lofoten vorgesehen, die ein highlight zu werden versprechen.
3. route russland/baltikum
von kirkenes in nordnorwegen aus werde ich richtung murmansk und dann durch karelien nach st. petersburg radeln, um von dort entlang der estischen, lettischen und litauischen ostsee-küste über tallin und riga nach kaunas und vilnius zu gelangen. von dort wird es dann durch masuren an die polnische ostseeküste und nach usedom gehen, wo ich erstmals wieder auf deutschem boden radeln werde. von da sind es dann ja nur noch ‚ein paar kilometer‘ bis ins heimische köln.
so, jetzt geht’s bald an die bestellung der ausrüstung sowie an die organisatorischen einzelheiten wie visa, impfungen, versicherungen etc.
darüber ein anderes mal mehr.
bis dahin!
herbert

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